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Historisches

Historisches

Detail aus dem Barock-Festsaal

Seit 1949 beherbergt das Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes die umfangreichen Bestände des Museums. Das Museum selbst wurde im Jahre 1909 durch den im gleichen Jahr ins Leben gerufenen örtlichen Verein für Volkskunde und Heimatgeschichte gegründet. Zu dessen Initiatoren gehörten namhafte Persönlichkeiten des damaligen öffentlichen Lebens der Stadt Frankenberg, wie Bürgermeister Dr. Irmer, die Stadträte Stephan, Zeidler und Nestler, Redakteur Reschke, der den Vereinsvorsitz inne hatte, Oberpfarrer Ehmer und Zigarrenfabrikant Schuhmann.

Den Ausschlag zur Gründung eines Museums gab eine im Jahre 1900 durchgeführte so genannte „Altertums-Ausstellung“, die außerordentlichen Anklang fand. Besonders aber spielte das Bestreben, heimatgeschichtliche Zeitzeugen zu sammeln, der Nachwelt zu bewahren und somit dem Trend entgegen zu wirken, dass diese ausschließlich in die Hände privater Liebhaber gerieten, eine sehr große Rolle.

Zunächst war das Museum in der Schloßstraße 41 untergebracht, wurde während des 2. Weltkrieges in das heute nicht mehr existierende Gebäude der alten Brauerei am Körnerplatz ausgelagert und konnte 1949 in die Räumlichkeiten des Rittergutsherrenhauses einziehen. Zu verdanken ist dies Studienrat Max Kästner, dem Heimatforscher und Verfasser des Frankenberger Heimatbuches, der sich bei der russischen Militärverwaltung dafür eingesetzt hatte, dass das 1553 errichtete Gebäude nebst Inventar musealen Zwecken zugeführt werden konnte. Hierher wurden nun auch die Bestände des alten Heimatmuseums gebracht.

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